Nachlassplanung im Wandel – Herausforderungen für die Praxis

Nachlässe mit Bezug zu angelsächsischen Ländern – Herausforderungen

Daniel Leu

Bei der Nachlassplanung treten immer wieder Berührungspunkte zu Common Law Jurisdiktionen (z.B. USA, UK, kanadische Gliedstaaten etc.) auf. Das angelsächsische Recht und Rechtsverständnis weicht teilweise stark vom schweizerischen Erbrecht und Rechtsverständnis ab, was zu diversen Herausforderungen für die Nachlassplanung führt. Problematisch ist dabei aus Schweizer Sicht insbesondere die Tatsache, dass gemäss angelsächsischem Recht grundsätzlich die Gerichte des Staats, in dem sich Vermögenswerte des Nachlasses befinden, für diese zuständig sind. Aus Schweizer Sicht sind demgegenüber die Gerichte am letzten Wohnsitz des Erblassers grundsätzlich für den weltweiten Nachlass zuständig. Über mögliche Zuständigkeitskonflikte hinaus stellen sich Fragen des anwendbaren Rechts sowie die praktische Frage, wie in angelsächsischen Staaten gelegenes Nachlassvermögen auf die Erben übertragen werden kann und welche Dokumente dazu erforderlich sind.

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