Gestaltungsmöglichkeiten für
Unternehmens- und Privatvermögen

 

 

 

Nachfolgeregelung für Unternehmen: Neue gesetzliche Regelungen und Aktionärsbindungsverträge

Das geltende Erbrecht kennt keine speziellen Bestimmungen für die Unternehmensnachfolge. Diverse «Stolpersteine» können aber dazu führen, dass Unternehmen als Folge eines Erbgangs zerstückelt oder gar liquidiert werden müssen. Der Bundesrat beabsichtigt, diese Stolpersteine mit verschiedenen neuen Bestimmungen im Erbrecht und im Güterrecht aus dem Weg zu räumen. Ein Unternehmen soll in einem Erbfall so in seinem Bestand geschützt werden, wenn ein Erbe es als Nachfolger oder Nachfolgerin übernehmen möchte. Zu den geplanten Bestimmungen wurde im Jahre 2019 eine breite Vernehmlassung durchgeführt. Dr. Balz Hösly hat verschiedene dieser Neuerungen angestossen und den Gesetzgebungsprozess als Mitglied der Expertenkommission des Bundesamtes für Justiz aktiv begleitet. Er nimmt Stellung zu dieser Entwicklung des neuen «Unternehmenserbrechts».
 
Gewisse dieser erbrechtlichen «Stolpersteine» können aber bereits heute durch einen unter den Aktionären eines Unternehmens zu Lebzeiten aufgesetzten Aktionärsbindungsvertrag (ABV) vermieden werden. Durch einen solchen ABV können gewisse Erben als Nachfolger präferiert und sinnvolle Nachfolgeregelung getroffen werden. Dr. Markus Vischer zeigt diverse solche vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten auf und erörtert in einer Paneldiskussion mit Balz Hösly und Kurt Moosmann, inwieweit sie im Hinblick auf eine sinnvolle Nachfolgeplanung zielführend sein können.
 

Treffen Sie Balz HöslyMarkus Vischer und Kurt Moosmann am Schulthess Forum Erbrecht 2020.